Erster „Ritt“ durch das Revier

 

Die komplexen Bewegungen eines Fahrzeugs stellen hohe Anforderungen an das Gleichgewichtsorgan. Neben dem Einatz von Schaukeln und Wippen und anderen 3-dimensional sich bewegenden Übungsgeräten hat sich das frühe Gewöhnen an Autofahrten bewährt. Das verhindert beim Welpenübernehmer größere Schwierigkeiten bei der Fahrt zum neuen „Rudel“ und auch später, wenn der Hund seinen Führer/seine Führerin begleiten soll.

An erster Stellen steht die Gewöhnung an die Transportbox. Diese kommt schon ab den ersten Lebenstagen neben dem Korb zum „Reinemachen“ der Kinderstube zum Einsatz. Wenn die Kleinen krabbeln können, steht die kleine „Katzenbox“ ständig im Welpenschlafbereich oder in der Wurfkiste. Sie wird sehr gut angenommen. Der Höhlencharakter überzeugt. Später kommt die große Box dazu. So lernen die Kleinen auch diese als sicheren Zufluchtsort kennen.

Am Montagabend sind wir dann ein erstes Mal durch das Revier „gefegt“. War bei Umsetzen in die Transportbox noch „Lärm“ in der „Kiste“, wurde dieser nach den ersten Metern auf der Teerstraße ruhiger. Als völlige Stille eingekehrt war, wechselten wir auf den Waldweg im Revier. Selbst bei hohem Tempo, Schlaglöchern und gewagten Kurvenfahrten, war kein Laut zu hören. Hin und wieder bestätigte ein kritischer Blick, dass die Racker schlafen. Das taten sie dann noch über eine Stunde beim kurzen Bierhalt beim Kollegen und auf dem Rückweg zum Steinmättlehof. Kaum angekommen wurde die Bande in der unbewegten Kiste wieder lebendig und stürmte die Milchbar.

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