Der Progesteronwert steigt nicht…

Montag 04.03.: Der erste Progesteronwert am mutmaßlich 6.Tag nach dem Feststellen der Läufigkeit war mit 1,7ng/ml fast 3-mal höher als der Wert am 7. Tag der Läufigkeit beim A-Wurf. Hatten wir den Beginn verschlafen? Die Planung des Deckaktes wurde also vorverlegt, hatte sich der Wert doch beim A-Wurf alle 2 Tage verdoppelt.

Donnerstag 07.03. (8. Tag): Der Wert war unverändert bei 2,2ng/ml (Messtoleranz). Die ersten Zweifel kamen auf, ob eine Ovulation stattfinden wird. Hatte Ally den Stress bei unseren Bauunternehmungen am Haus gemerkt, hat sie die Ovulation unterdrückt? Die beiden Damen begannen an diesem Tag intensiv zu kopulieren. Ayla stieg schon beim Morgenspaziergang immer wieder auf.

Samstag 09.03.: weiterhin zeigt der Wert mit 1,8 eine unveränderte Hormonsituation bei intensiven Übungen der beiden Hundedamen. Die Zweifel nagten immer mehr. Bisher stand Ally immer 5 Tage. Die Zeit drohte davon zu laufen. Nun zog auch die Tierärztin einen anovulatorischen Zyklus in Betracht und setzte für den Monat einen weiteren Wert und eine Zytologie an.

Sonntag 10.03. nun besteigt zu 80% Ally Ayla. Umgekehrt finden nur noch wenige Interaktionen statt. Uns wurde mulmig, entweder die beste Zeit verschlafen zu haben (Hormonwerte nicht korrekt) oder in diesem Zyklus nicht erfolgreich decken zu können. In der Nacht bohren die Zweifel. Die Nacht ist weitgehend schlaflos: soll Jan-Peter fahren oder sollen wir alles „abblasen“?

Montag, den 11.03.:

07:00 Uhr: Der Rüdenbesitzer Martin Petersen wird „vorgewarnt“: entweder heute oder nie. Die definitive Absprache soll nach dem Bestimmen des Werts und der Auswertung der Zytologie erfolgen.

08:00 Uhr: die Blutabnahme und der Abstrich erfolgen im TGZ in Lahr. Die Tierärztin tröstet mich schon mit den Worten: „..dann wird es halt etwas im Herbst!“.

10:00 Uhr: Frau Dr. Braun ruft an mit den Worten: „Fahr los!“. Ich kann es kaum glauben. Wie, was? Wie hoch ist der Wert? „8,6, die Zytologie noch eher vor der Ovulation, aber wenn Du befürchtest, dass sie nicht mehr steht, dann fahre sofort und decke noch heute das 1. Mal und morgen das 2. Mal.“

Auto auf, Klammoten, Futter, Papiere ins Auto und ab auf die Autobahn. Nach 50km 1 Stunde Stau in Karlsruhe. Die Nerven kommen vorerst nicht zur Ruhe. Doch mit einer sehr guten Verkehrssituation sind wir um 18:00 in Treia im Hotel Osterkrug angekommen (Tolles Hotel!!!). Martin ist gerade fertig mit den Arbeiten im Forst und mit Attila auf dem Heimweg. Wir verabreden uns um 19:00 Uhr. Die beiden können sich gut riechen und dürfen gemeinsam auf die Wiese am Haus. Attila fackelt nicht lange und beginnt mit den ersten Zielübungen. Mit ein bisschen Unterstützung im richtigen Moment hängen die beiden nach 20min (für 20min.) und wir können um 20:00Uhr im „Osterkrug“ den Abend ausklingen lassen. Morgen soll es aber gemütlicher werden!

Dienstag, den 12.03. Martin hat ein 2. Frühstück besorgt. Während dem Genießen des ersten Brötchens dürfen die Hunde im Haus schnüffeln. Dann scheuchen wir sie in den Garten. Die Schuhe stehen direkt an der Balkontüre, um beim Hängen unterstützen zu können. Kaum habe ich nach einem kurzen Schnack ins 2. Brötchen gebissen „höre“ ich die beiden Hängen. Optisch lässt sich das beim Blick um die Ecke bestätigen und wieder ist Hilfe nötig, damit die beiden nicht auseinanderstreben. Zu wichtig ist das Prostatasekret für die Neutralisierung des sauren Milieus und somit der Beweglichkeit der Spermien und eine erfolgreiche Befruchtung. Auch die Verletzungsgefahr bei einer „gewaltsamen“ Trennung ist nicht zu unterschätzen. Nach weiteren mindestens 20min. kann ich mein Brötchen zu Ende essen.

Nun heißt es abwarten, bis wir mittels dem Ultraschall bald mehr erfahren…

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